Neonaziüberfall auf Jugendzentrum SUB

Bezirksverband Braunschweig, Gegen Rechts Keine Kommentare

Wieder einmal sind die Falken zum Angriffsziel einer feigen Nazibande geworden. Am Montag, den 05.07.2010 hat eine Gruppe von Nazis versucht das Falkenzentrum SUB in Braunschweig zu stürmen!

Es grenzt an ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Immer wieder werden wir von Nazis angepöbelt und auch körperlich angegriffen, weil wir SozialistInnen sind. Wir betreiben sozialistische Erziehung, ausgerichtet an den Idealen Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Wir sind InternationalistInnen, wir wissen, dass die Grenzen nicht zwischen den Völkern verlaufen, sondern zwischen Arm und Reich. Weil wir eine Gesellschaft anstreben in der Herkunft und Hautfarbe keine Rolle mehr spielen soll sind wir den Nazis ein Dorn im Auge. Wir erziehen Kinder und Jugendliche zur Freiheit und zur Demokratie. Auch das gefällt den Nazis nicht.

Aber wir werden nicht aufgeben! Die Vernichtung der Wurzeln des Faschismus bleibt unser Ziel! Wir solidarisieren uns mit den Genossinen und Genossen in Braunschweig. Ihr seid nicht alleine!

Freundschaft!

Hier kommst du zur Erklärung der braunschweiger Falken…

ACHTUNG: Heute, am 06.07.2010 findet um 19.00 Uhr ein Informationstreffen zur Naziattacke im Falkentreff SUB in Braunschweig, in der Kuhstr. 8 statt.


Erfolgreicher, schöner WorkShop in Bendestorf

Medienpolitik, UB Nordniedersachsen Keine Kommentare

Vampire! Und Zicken, die den Vampiren ihr Geheimnis abjagen wollen – dies waren die beherrschenden Szenen in den letzten vier Tagen – am Ort der Nachkriegs-Filmschmiede No.1 – in Bendestorf.

14 junge Menschen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren entwickelten zunächst den Rohstoff dann daraus ein Drehbuch. Danach wurde gefilmt, geschnitten, nachvertont.

Heute feierte dieses Werk dann Premiere, nachdem bis kurz vor Beginn der “Show-Veranstaltung” noch letzte Hand an den Film gelegt wurde. “Die Jungen und Mädchen haben den gesamten Hauptfilm von heute morgen, bis 10 Minuten vor der Präsentation geschnitten. Auch die Outtakes-Cutter haben mindestens 3 Stunden das gesamte Material, was in dieser Zeit gefilmt wurde gesichtet und die witzigsten Szenen für uns extrahiert!!! Klasse!!!” so Georg Gunkel-Schwaderer, einer der Medienpädagogen, die die jungen Leute vier Tage bei ihrer Arbeit begleiteten und mit ihnen medienpädagogisch gearbeitet haben.

Leider kann das Werk nicht im Netz bereitgestellt werden. Aber als Entschädigung ist auf unseren Seiten unter “Veranstaltungen & Projekte” anstatt des Films das Drehbuch zum Download bereitgestellt.

Vielleicht reizt es zum Nachahmen, Erweitern, Verändern an…

Mehr Infos gibt es hier


Ein Schritt vor, zwei zurück…

Bildungspolitik, Landespolitik, UB Nordniedersachsen Keine Kommentare

Niedersächsischer Kultusminister strebt Reform des Klassenbildungserlasses an.

Die Reform des Klassenbildungserlasses unter Kultusministerin Heister-Neumann ist gerade einmal ein Jahr alt und brachte neben großem Widerstand der Eltern zwei Rückschritte in Bezug auf die Klassengrößen und die Zuverlässigkeit der LehrerInnenversorgung mit sich.

Nun rudert der frische Kultusminister Althusmann teilweise zurück und verkauft dies als Innovation.So erklärt uns der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Karl-Heinz Klare in der aktuellen Presseerklärung der CDU-Fraktion vom 09.06.2010:

Der Erlass entspricht dem Wunsch von Schülern, Eltern, Landeselternrat und Verbänden. Er zeigt, dass das Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Unterrichtsversorgung Früchte trägt

“Alles nur Augenwischerei”, sagt Georg Gunkel-Schwaderer von den Falken in Nordniedersachsen. “Die Reform der Reform ist zwar wieder ein Schritt in die richtige Richtung, doch den Schaden die der Doppelrückschritt von vor einem Jahr angerichtet hat, ist damit noch nicht geheilt!”. Landesweit kritisieren Eltern zu große Klassen –zumal in den Grundschulen– und vor allem auch die Personalpolitik bei den Lehrkräften. Alles werde nur mit heißer Nadel gestrickt, die so heiß ist, dass man den Begriff der “Feuerwehr-Lehrkraft” nur zu gut verstehen könne.

Mehr gibt es hier


Es wird kalt in Deutschland…

Landespolitik, UB Nordniedersachsen Keine Kommentare

…zumindest  für Hartz IV-EmpfängerInnen, wenn es nach dem Willen der Regierungskoalition mit ihrem bornierten Sparpaket geht. Denn danach ist ein Punkt der umfangreichen Streichliste ausgerechnet der Heizkostenzuschlag für Hartz IV-EmpfängerInnen. Das passt: Soziale Kälte lässt die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft seit gestern erfrieren!#

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Falken entwickeln Kinderrechte-Website

Kinderrechte Keine Kommentare

Die kindgerechte Kinderrechte-Website der Falken: mitmachen und mitgestalten!

Der Bundes-F-Ring entwickelt momentan eine Website rund um das Thema Kinderrechte analog zur Kinderzeitschrift FREUNDSCHAFT. Die kindgerechte Seite wird als sicherer Surfraum für alle Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis vierzehn Jahren gestaltet werden. Die Seite wird eng mit der FREUNDSCHAFT verbunden sein und Themen aus unserer Kinderzeitschrift aufgreifen:

  • Wissenswertes über die Kinderrechte in Bezug zur Lebenswelt von Kindern
  • die Artikel der UN-Kinderrechtskonvention in kindgerechter Sprache
  • Landkarte mit angepinnten Kinderrechte-Aktionen als Austauschplattform
  • Kinderrechte-Lexikon
  • Aktionsideen und Anregungen fürs echte Leben
  • Empfehlungen für Websites, Bücher, Filme rund ums Thema
  • Spiele & Lieder & Basteln & Rezepte
  • Rätsel & Witze & Quiz & Umfragen
  • Filmchen & Tondokumente & Fotos
  • E-Cards & Ausmalbilder
  • und noch einiges mehr

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Internationales Musikprojekt mit Israel-Palestina

Bezirksverband Braunschweig, Internationales Keine Kommentare

Die Braunschweiger Falken nehmen am 1. Hip-Hop Workshop mit Israel-Palestina in Berlin teil.

Hip Hop als Kampfkunst (Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 28.05.2010)


Das IFM Camp 2010 – “Train for Change!”

Falken aktiv, Internationales Keine Kommentare

Internationales Sommerzeltlager steht vor der Tür

Das IFM Camp 2010 - "Train for Change!"

In der Zeit vom 25.07.2010 bis 06.08.2010 findet das alle vier Jahre wiederkommende IFM Camp statt!
Unter dem Motto “Action for social change” werden sich über 1.200 junge Menschen knapp 2 Wochen lang mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Vorurteile & Stereotypen
  • Kinderrechte
  • Sexualität & Geschlechterrollen
  • Weltwirtschaftssystem
  • Umwelt & Klimawandel
  • Das IFM Camp 2010 - "Train for Change!"


FemPower!

Bildungspolitik, Falken aktiv Keine Kommentare

Das Event für Mädchen und Frauen bei den Falken vom 24. – 26. September 2010 in Essen

Für mehr Selbstbestimmung und Emanzipation wollen wir mit ganz vielen anderen Mädchen und Frauen ein Wochenende verbringen.
Dabei geht es darum, voneinander zu lernen: Als Frauen von Frauen.
Gemeinsam etwas zu erarbeiten ist nicht veraltet – genauso wenig wie der Feminismus! Auch heutzutage müssen wir uns als Frauen solidarisch organisieren und kämpfen, weil wir in dieser Gesellschaft als Frauen benachteiligt werden.
Dieses Wochenende bietet uns den Raum, uns genauer mit einzelnen Fragen auseinander zu setzen: Wo begegnen wir sexistischen Strukturen – im Alltag und bei den Falken? Was können wir dem wie entgegen setzen? Denn auch wenn uns viel stört, heißt das nicht, dass wir machtlos sind!
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Gorleben kann zum Knaller werden …

Falken aktiv, UB Nordniedersachsen Keine Kommentare

“Jetzt sind mit denen alle Pferde durchgegangen” denkt man, wenn man sich die jüngsten Pläne des Bundesumweltministeriums zur Endlagersituation ansieht.

Nicht genug damit, dass Gorleben allerspätestens seit den ersten Aktenfunden der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) im September 2009 als eindeutig “verbrannt” dastehen müsste, nicht genug damit, dass die Asse II, als Prototyp für Gorleben, komplett absäuft.

Nein, nun soll Gorleben trotz der belegbaren Nichteignung durchgedrückt werden und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen (man hat ja aus den Katastrophen in Asse II gelernt) soll der Atommüll ohne Behälter, nicht rückholbar in Salz gelagert werden!

Was dies für fatale Konsequenzen hätte, zeigte das Politmagazin Kontraste am letzten Donnerstag.

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Offener Brief an Hannovers OB Weil

Bezirksverband Hannover, Falken aktiv, Internationales, Jugendpolitik Keine Kommentare

Der Bezirksverband Hannover der Falken,  kritisiert die Darstellung der aktuellen Ausstellung „Nakba“, die zurzeit in der Volkshochschule Hannover läuft in einem offen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Hannover.

Sehr geehrter Herr Guttmann, lieber Stephan,

im Bezirksverband Hannover der Falken gibt es seit fast 20 Jahren einen Austausch mit jüdisch- und arabisch-israelischen Jugendlichen. Im Rahmen unseres Israel-Arbeitskreises haben wir uns mit der Ausstellung „Nakba“ beschäftigt, die zurzeit in der Volkshochschule Hannover läuft.

Wir bemühen uns in unserer Arbeit immer darum, die jüdische und die palästinensische Perspektive auf die Geschichte des Konflikts im Nahen Osten gleichberechtigt zu verstehen. Dabei ist es uns sehr wichtig, Begriffe reflektiert zu verwenden, denn Polarisation findet oft über Sprache statt.

Bei dem Besuch der Ausstellung waren wir verwundert, dass die Volkshochschule und die Stadt Hannover offensichtlich nicht denselben Anspruch an eine Ausstellung in ihren Räumlichkeiten haben. In der Ausstellungsankündigung im Flyer zum „Festival für Kultur und Politik in Palästina“ heißt es, dass das Ziel der Ausstellung sei, Verständnis für die Anliegen der vertriebenen Menschen aus dem Krieg von 1948 zu erzeugen. Weiter heißt es: „Verständnis erfordert zuallererst Wissen“. Nach dem Besuch der Ausstellung hatten wir aber nicht das Gefühl, ausgewogen informiert worden zu sein, da die Darstellung der Geschichte in unseren Augen sehr einseitig ist. Auch die verwendete Sprache schürt eher Konflikte, als dass sie Brücken baut. Um nur ein Beispiel zu nennen, wird die jüdische Bevölkerung im damaligen Palästina als „die Juden“ oder „die Zionisten“ bezeichnet und diese Begriffe werden synonym verwendet. Dass viele von ihnen Flüchtlinge des zweiten Weltkriegs waren und nicht nur aus zionistisch-politischer Weltanschauung nach Palästina auswanderten, geht in so einem Sprachgebrauch unter.

Bei uns blieb der Eindruck zurück, dass es das wahre Ziel der Ausstellung war, über Emotionen die Ausstellungsbesucher/innen zu einer einseitigen Positionierung im jüdisch-palästinensischen Konflikt zu bewegen. Von einer Ausstellung in einer Bildungseinrichtung der Stadt Hannover hätten wir mehr erwartet.

Mit sozialistischen Grüßen,
David Engelskirchen
(Für den Bezirksvorstand)


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