(rb) Hannover. Die rund 1300 Ganztagsschulen in Niedersachsen dürfen ab sofort auch unbefristete Arbeitsverträge mit außerschulischen Fachkräften für das Nachmittagsangebot abschließen. Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat am Freitag einen entsprechenden Erlass freigegeben. Damit komme das Land den Wünschen einiger Schulen entgegen, dauerhaft Personal einzustellen, um ihre Ganztagskonzepte zu sichern. Zugleich sei es von den Schulen  aber ausdrücklich gewollt, Ganztagsangebote zum Schulhalbjahreswechsel verändern und anpassen zu können. Die Befristung von Arbeitsverträgen und rechtlich überprüfte Dienstleistungsverträge seien weiterhin möglich, betonte Althusmann. Die Landesschulbehörde habe die Hinweise zur Vertragsgestaltung überarbeitet und werde Ende Mai mit einer umfangreichen Informationskampagne für die Ganztagsschulen beginnen. Nach Angaben des Ministeriums sind von den rund 6000 neu geschlossenen Vereinbarungen mit außerschulischem Personal 1500 Arbeitsverträge und 4500 Dienstverträge auf Honorarbasis. Die Schulleitungen könnten Aufstockungsanträge bei der Landesschulbehörde stellen, sofern sich aus der Vertragsumstellung ein Budgetproblem ergebe. Landesweit lägen bereits rund 25 Anträge vor, die jetzt zügig von der Landesschulbehörde abgearbeitet würden. Über die Höhe möglicher Nachzahlungen an die Rentenkasse für die rund 7000 Altfälle sei noch keine Einigung erzielt worden, teilte der Kultusminister mit.

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