DBJR nimmt Stellung zum Jugendangebot von ARD und ZDF

Junge Menschen haben großen Bedarf nach einem vielfältigen und guten Medienangebot. Sie wollen gut unterhalten und gut informiert sein. Sie wollen eine

Foto: Kaja Ninnis/jugendfots.de (CC-by-nc)

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altersgerechte Ansprache und Ästhetik. Sie wollen mitreden und mitwirken an Inhalten und Programmangeboten. Wir sprechen uns deswegen für ein öffentlich-rechtliches Jugendangebot aus. Es ist Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ein Programmangebot für alle zu machen, also auch für Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren.

Der DBJR-Vorstand hat eine Stellungnahme beschlossen, in der wir auch unsere Erwartungen an ein crossmediales Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender formulieren. Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender könnten nämlich ohne wirtschaftlichen Druck Freiräume schaffen, in denen sie neue Formate entwickeln, etwas ausprobieren und junge Inhalte kreativ aufbereiten. Uns ist wichtig, dass junge Menschen dabei wirkungsvoll beteiligt werden.

ARD und ZDF planen schon länger ein gemeinsames crossmediales Jugendangebot, sie brauchen dazu nach eigener Ansicht aber den Auftrag der Ministerpräsident_innen. Die haben bereits zwei Mal das Konzept von ARD und ZDF überarbeiten lassen und den Auftrag für ein Jugendangebot bisher noch nicht erteilt. Drei Bundesländer (Bayern, Hessen, Sachsen) stimmen bisher nicht zu, der Auftrag an ARD und ZDF kann aber nur einstimmig erfolgen. Im Oktober sprechen die Ministerpräsident_innen erneut über das Konzept von ARD und ZDF. Sie sollten sich zu dem Experiment durchringen!

Dateien:
dbjr-stellungnahme_jugendangebot.pdf
Quelle: http://www.dbjr.de

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