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Solidaritätserklärung des Bezirksvorstandes der sozialistischen Jugend – Die Falken Braunschweig, mit den Antifaschist*innen von der Initiative gegen rechte (Hooligan-)Strukturen.

 In den letzten paar Tagen ist in Braunschweig viel passiert. Erst brachte die Initiative gegen rechte (Hooligan-)Strukturen die Infobroschüre „kurvenlage – Rechte Aktivitäten in der Fanszene von Eintracht Braunschweig“ heraus und zwei Tage später (am Samstag den 6.10.) gingen sie ins Stadion zum Heimspiel der Eintracht Braunschweig gegen den VfL Bochum. Dort wurde das Transparent „Keine Eintracht mit Nazis“ hochgehalten.

Die Ereignisse am Samstag und die Infobroschüre sorgen bis jetzt für bundesweiten Medientaumel.Vor und während des Spiels wurden Initiative beschimpft und bedroht. Nach dem Spiel mussten sie erst eine halbe Stunde warten, bis sie, von der Polizei begleitet, das Stadion durch den Gästeblock verlassen durften. Grund dafür waren einige Hooligans, die versuchten die Polizeiabsperrung an der Shell Tankstelle zu durchbrechen und zu der Initiative zu gelangen. Dies zeigt die hohe Gewaltbereitschaft dieser Personen deutlich auf.

Der Verein unterstellte ihnen darauf hin, selbst Schuld zu sein, spielte die aus der Broschüre klar hervorgehenden rechten Strukturen herunter und versuchte durch den Extremismusbegriff linken Antifaschismus und rechte Gewalt gleichzusetzen.
Wir Falken, die selber in der Vergangenheit Ziel rechter Angriffe waren, solidarisieren uns mit dem Versuch der Initiative die rechten Kontinuitäten im Stadion offenzulegen und diesen entgegenzuwirken. Wir appellieren an den Verein konsequent gegen Rechte bei Eintracht Braunschweig vorzugehen und Antifaschist*innen und allen, die nicht ins Weltbild nazistischer Ideologie passen, die Möglichkeit zu geben sich im Stadion frei zu bewegen.

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