Erfahrungsbericht einer Alltagsfreizeit mit politischem Schwerpunkt der SJD- die Falken Oldenburg.

Am Sonntag, dem 07.03. trafen wir uns in unseren Gruppenräumen um in unsere – schon lange geplante – Projektwoche zu starten. Wir hatten vor, zusammen bis zum 12.03 in unseren Gruppenräumen zu wohnen. Gleichzeitig wollten wir jede Menge Obst (ca. 600 Kilo Äpfel, 12 Kisten Bananen) an SchülerInnen verteilen. Da wir am Ende der Woche noch einiges Obst übrig hatten und uns die Zeit sehr viel Spaß gemacht hatte, verbrachten wir noch vier weitere Tage in der anschließenden Woche mit unsere Aktion

DIE ALLTAGSFREIZEIT

Für insgesamt neun Tage sahen wir unsere Gruppenräume als zuhause an und bildeten damit eine Wohngemeinschaft im Alter von 9 bis 35 Jahren. Morgens standen wir gegen 6.30 Uhr auf, frühstückten zusammen und verließen nacheinander, oder auch zusammen, das Haus. Die SchülerInnen gingen zur Schule oder zum Praktikum, Angestellte zur Arbeit. JedeR kam seinen oder ihren Verpflichtungen und Terminen nach. Im Laufe des Tages trudelten wir wieder “zuhause” ein und gestalteten unsere Freizeit gemeinsam: wir spielten miteinander, machten Hausaufgaben, kochten und aßen Abendessen, schauten einen Film, erzählten uns von unserem Tag und machten alles das, was wir sonst auch so machen. Zusätzlich arbeiteten wir inhaltlich zu den Themen Schulobst, Hartz 4 und Kinderarmut. Wir sammelten Informationen zu diesen Themen und gestalteten damit eine Stellwand. Außerdem beklebten wir Tüten mit unseren gedruckten Aufklebern und bepackten diese mit Obst.

OBST FÜR ALLE

Alle diejenigen, die gerade Zeit hatten, fuhren mit den mit Obst bepackten Tüten und der Infowand in unserem Bulli zu Oldenburger Schulen. Dort verschenkten wir das Obst an die SchülerInnen und informierten diese über die Hintergründe unserer Aktion. Sowohl vor Schulbeginn, wie auch in den großen Pausen und nach Schulschluss fuhren wir jeweils eine Schule an.

FAZIT

Sowohl bei den SchülerInnen, wie auch bei den Lehrkräften, kam unsere Aktion sehr gut an. Viele waren neugierig und ließen sich die Hintergründe erklären oder informierten sich selber an unserer Stellwand. Uns selber hat das Verteilen des Obstes sehr viel Spaß gemacht, da wir den Beschenkten jede Menge Freude bereiten durften. Auch die Alltagsfreizeit war ein rundum gelungenes Experiment. Für einige war sie die erste WG- Erfahrung, für alle eine fröhliche Abwechslung zum gewöhnlichen Alltag.

Diese Aktion wurde aus Mitteln des Landes Niedersachsen unter dem Titel Generation 2.0 gefördert.

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