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Interview mit Camila Vallejo, Sprecherin der Protestbewegung, in der Zeitung El Tiempo

Seit Mai diesen Jahres protestieren Schüler/innen und Studierende, Lehrer/innen und Dozent/innen in Chile gegen die neoliberale Politik und für ein sozial gerechtes Bildungswesen. Die neoliberale Politik wurde in Lateinamerika in den 1980ern und 90ern eingeführt  – und hat die soziale Lage vieler Menschen verschlimmert. In Chile führte das Militärregime unter Pinochet neoliberale Reformen ein, die das Land zunächst einen „Wirtschaftsaufschwung“ erleben ließen, welcher jedoch mit Gewalt durchgesetzt war und auch nicht lange anhielt. Aus dieser Erfahrung heraus – und aufgrund der offensichtlichen Probleme – bildet sich auch heute Widerstand.

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