Quelle: Deutscher Bundesjugendring

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat eine BAföG-Reform angekündigt. Deren Kernpunkte: Die Sätze werden um sieben Prozent erhöht, der Freibetrag angehoben, Minijobs dauerhaft zugelassen und die Länder werden langfristig finanziell entlastet. Wir bleiben kritisch und sehen einige unsere Forderungen bei der Reform noch nicht erfüllt.

Foto: Meike Eiberger | jugendfotos.de (CC-by)

( Foto: Meike Eiberger | jugendfotos.de (CC-by) 21.07.2014)

 

Strukturell und substantiell nennt die Ministerin die Reform. In den Eckpunkten für das 25. BAföG-Änderungsgesetz steht, dass mit Beginn des Schuljahres 2016 bzw. ab Wintersemester 2016/17 Die Sätze um sieben Prozent angehoben werden und der Wohnzuschlag überproportional um 250 Euro steigt. Damit werde den gestiegenen Mietkosten für Wohnraum Rechnung getragen. Für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, steigt laut Reformvorschlag der monatliche Förderungshöchstsatz von derzeit 670 Euro auf künftig 735 Euro. Zuletzt war die Förderung 2010 leicht erhöht, aber nicht annähernd der Bedarf gedeckt worden. Wir sind deswegen skeptisch, ob die sieben Prozent die Kostensteigerung von dann sechs Jahren (2010 bis 2016) abdecken.

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